| Piraeus, Zeas | 37°56,3N; 023°39,0E |
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Laut, ein kommen und gehen. Wir hatten einen Platz an der Aussenmole An der normalerweise kurzfristig angelegt wird um Transit etwas zu erledigen oder zwischen zu Liegen (Parken), bis man einen Platz zugewiesen bekommt, gegebenenfalls nicht und eben abgewiesen wird. Zeas ist hoffnugslos ueberbelegt. Klar jeder Athener moechte in dem Weltweit bekannten, viel besungenen Hafen liegen. Ich auch!
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| Die
groessen Verhältnisse der Boote im Vorhafen: Meine "naja"
haette bestensfalls die Groesse eines Rettungsbootes einer diesen Megayachten,
die so wie ich im Vorhafen lagen. Aber eben viele dieser Mega-Ungetueme
wurden abgewiesen, ich nicht, Punkt. Der Walter flog nach Muenchen. Es war ne schoene Zeit. Meine Athener Bekannten (Tinas Verwandtschaft) hatten auch ihre Wege zu gehen. So stand mir nichts mehr im Wege, und die Segel wollten ausgewickelt werden. Keine Chance ich musste weiter. |
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| 11.09.2002 | ||
| Leivadi/Kea | 37°39,9N; 24°18,67E |
Etmal 42.1sm
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Es war ein neues feeling, alleine los zu starten, die Segel auf zu ziehen und in die Weite hinaus zufahren. Alles klappte wie am Schnuerchen. Auch der Hafen fuer die Nacht "Leivadi auf Kea" hoert sich gut an. Um 9 Uhr 50 glitt ich hinein in den Hafen, keine Yacht da, er gehoerte nun der "naja". Sie wurde ausgiebig bewundert und ich war hin gerissen von dem Schlichten Staedtchen, nach dem lauten Piraeus, es war, wie solls ich sagen, ja einfach schoen |
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| 14.09. |
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| Stavros/Festland | 40°40.0N; 023°42.0E |
250,5 sm
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Rabenschwarz ist die Nacht nur unterbrochen von Wetterleuchten und Kleinen Regenschauern. Die Insel Piperi ist nur zu erahnen, aber klar am Radar zu sehen. 10 Uhr 33, die Weintrauben aus Kea waren wirklich gut, auch wenns oder gerade weils regnete. Schon seit Stunden segelte ich durch Gewitter die sich durch das Wetterleuchten immer wieder zeigten und konnte den Regenschauern meist ausweichen. Wie das funktioniert, mit dem Radar, darin sieht man die Regenschauer, aber wenn dann ringsum nur noch Regen ist wird man halt nass. Das Motoren, das ueberlassen wir den andern. Also dieses Gewitter hatte es in sich, ich konnte nicht raus. Ringsum alles dicht Alles sprueche zuvor! Den Motor an, auf in den Norden, schliesslich das ungute Wetter hinter mich lassend das mich 200 Sm begleitete. Stavos, mein Freund Harry holte mich ab, und es ging nach Serra. Dort verbrachte ich 3 Tage und wollte na mit dem Harry nach Deutschland fliegen. Das Ticket hatte er Sohn schon in Muenchen besorgt. Da machte mir die Hafenbehoerde einen Strich durch die Rechnung. Ich koenne nicht am Kai liegen bleiben sondern muesse frei Ankern. Das Risiko wollte ich doch nicht eingehen. Meinem Freund Harry mit Familie hier noch ein Dankeschoen fuer die nette Aufnahme und Gastfreundschaft. Er musste weiter, sein Flug ging ja und ich, mich hielt nichts mehr, weiter gings |
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| 17.09. |
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| Myrina/Limnos | 39°52.5N; 026°22.2E |
80,5
sm
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Im Hafenamt wo man die Bootspapiere immer abstempeln laesst, bemuehten sich gleich drei huebsche Offizielle um mich. Tat mir sehrrrrrr gut. Eine davon war laengere Zeit in Wuerzburg und sprach daher sehr gut deutsch. Ich lies mir gerne helfen, von drei Nixen, bei einer Routine die ich schon x-mal hinter mir hatte. Es koennte sich ja das Stempeln in der Folge veraendert haben. So war es zwar nicht, aber wir hatten unseren Spass. Im Hafen gab es alles was ich wollte und meinte zu brauchen. Anschliessend konnte ich mich gut loseisen von der Stadt, da die Kaimauer an der ich lag Unrein war und ich befuerchtete mir den Rumpf zu beschaedigen. Weiter gings nach Lesvos mit einen Schnitt von, ich traue es mir garnicht schreiben, von hoppla 2,5 kn. Um so mehr sah ich. Achtern, Athos den Moenchsberg, gewaltig dastehend und noch wahnsinnig klar in 50 sm Entfernung. Delfine sprangen manander. Daher pressierte es auch nicht. |
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| 19.09. |
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| Plomarin / Lesvos | 38°58,5N; 026° 22,5E |
88,3
sm
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Man muss ihn erst finden den
riessigen Baum, vier Romans wuerden nicht reichen ihn zu umfassen, um
ihn herum etliche Tavernen. Live Musik. Schoener kein Prospekt. Dort nernte
ich die Crew der ausser mir am Kai verweilenden Charter Yacht Aristoteles
kennen. Gleichwohl Staatsdiener im Ruhestand, Preussen, es waren nette
Menschen, die Welt steht Kopf. Ja, so war es, wie Lottospielen, so einen
Treffer. Was will man mehr. |
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| 22.09. | ||
| Mandrak/Oinousai | 38°30,5N; 026° 11.0E |
33,5
sm
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Naechstes Ziel Andros- oder Tinos. Da funkten die Koelner der Yacht Aristoteles mich an, luden mich ein zum Essen an Bord ein. Sie wuerden zu einer kleinen Insel segeln. Das Essen von einen Ungarischen Crew Mitglied zubereitet, war perfekt und wie sollte es anders sein, auch gut gewuerzt, gerade so wies mir schmeckt. Gleichzeitig war in Deutschland die Wahl und somit wurde gleich eine kleine Wahlparty veranstaltet. Der Koch Lazlo, der schon im Fernsehen kochte, hatte anfangs einen schweren Stand als einziger Roter. Aber diese Position verbesserte sich aber nach und nach, naja bis zum........... |
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| 23.09 |
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| Psara/Sara | 38°32,5N; 025,34.0E |
36,0
sm
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Gestern Nacht musste das Boot
noch verholt werden, der Anker hielt nicht, es kam so. Ich sehe so zum
Niedergang raus und denke der Radar steht verdaechtig nahe am Lichtmast
der Hafenpromenade. Satt von Essen, die noetige Bettschwere, drehe ich
mich um und strebe dem Bette zu. Da kommts mir, nix wie aus, ja das Ruder
stand schon an der Kaimauer an. Vor zur Ankerkette. Das ganze Boot stand
schon schraeg zur Kette. Muehsam holte ich die Ankerkette dicht, aber
der Anker wollte nicht greifen, also stand verholen an. Nach dem ich viele
Kalorien fuer einen nicht haltenden Anker verbraucht hatte, konnte ich
mich an die Kaimauer, von der ich inzwischen wusste das die Wassertiefe
ausreichend war, legen. |
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| 24.09. |
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| Lithion/Chios | 38°20.6N; 025°59.5E |
24,4
sm
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Ohne Autopiloten, mit starken, oft aus verschiedenen Richtungen wechselnden Winden kamen wir in einen wunderbaren kleinen Badeort an. Nachsaison. Herrlich. So ein klares Wasser hatte ich bis Dato noch nicht gesehen. Man sah kein Wasser, man sah einfach den Grund. |
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| 25.09. |
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| Ormos Katofane/Chios |
21.3
sm
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Taktisch erteilte mir heute der Walter Steinbach eine Lehre, wie sich erweissen sollte, wurde es ein lehrreicher Tag. Mit etlichen laengen ging die Aristoteles aus der Bucht des kleinen Hafen raus, Kurs auf den Sueden der Insel, wo wir nochmals in einer Ankerbucht bleiben wollten, um eine bessere Ausgangs Position fuer den naechsten Schlag nach Fouroi zu haben. Also bis ich in die Gaenge kam. Hatten sie einen maechtigen Vorsprung. Im Gegensatz zu ihnen,segelte ich dicht unter Land und nach zirka 3 Std kreuzte sich unser Kurs. Eingeholt, zufrieden mit Gott und der Welt, schon mit dem Gedanken wer kann mich den ueberhaupt schlagen, segelte ich weiter. Der Walter derweil aber, segelte immer naeher ans Cup und nutzte dort die kuerzeren Wege zu seinen Vorteil. Um es kurz zu machen, letztendlich hatte er einen Vorsprung von zirka 2 sm. Grummmel, ueber meine Ueberheblichkeit. Wieder eine nette Ankerbucht, angetan von dem klaren Wasser, holte ich Taucherbrille, Schnorchel raus um wie vor 40 Jahren zu tauchen und zuschwimmen. Nie schluckte ich soviel Seewasser in so kurzer Zeit. Teils durch die Nase weil die Brille voll lief, ueber den Schnorchel weil ich vergass aus zu pusten bzw. keine Luft mehr dazu hatte. So ein Tag, ich stellte mir das alles erheblich leichter vor. Nun habe ich eine komplette Taucher Ausruestung an Bord, das wird lustig, ich denke da brauche ich doch einen Kundigen oder vielleicht doch einen Kurs, mal sehen ob ich das in den Griff bekomme. Die Nacht war auch nicht gerade das Wahre, der Wind drehte, die Bucht ist recht klein, kein Platz zum schwoien und so musste ich wieder verholen. In der Frueh, als wir nach Fournoi aufbrachen, war ich doch etwas geschafft. |
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| 27.09. |
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| Fournoi/Phournoi | 37°34,3N; 26°28,4E |
48,4
sm
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Netter Hafen , fast kein Platz. Bei der Polizei ein Deutsch - Grieche der in Ulm aufgewachsen ist. An diesen Abends gings in ein Lokal und dort habe ich mit den Segelkamerden aus Koeln, ja wir waren immer noch beieinander, wirklich sehr gut auf griechisch gegessen. Tags darauf, ab nach |
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| 28.09. |
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| Agathonisi | 37°27,8N; 026°58,0E |
32,1
sm
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Der Lazlo, Koch der Aristoteles,
hatte im letzten Hafen Fisch besorgt, den sehr schmackhaft zubereitet
und dann Abends serviert, beim essen da gehoerte ich schon fast zu der
Mannschaft der Aristoteles, es ist sehr heimlich. |
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| 29.09. |
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| Pythagoreion/Samos | 37°27.3N; 026°58,0E |
17,5
sm
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Endstation fuer die Crew der Aristoteles, ploetzlich war die Taxis da und weg waren sie. Ich wollte auf besseres Wetter warten, aber vor allen Dingen auf einen Hafenfuehrer (Buch). Ausserdem auf Grund des kaputten Schanzkleides neue und laengere Festmacher. Beides konnte besorgt werden. Obwohl die 2. groesste Stadt auf Samos, gab es keinen Diesel. Ich musste weiter nach |
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| 2.10. |
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| Patmos | 37°17.5N, 026°33.3E |
39.6
sm
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Diesel im Hafen von Patmos gebunkert, anschliessend weiter in eine Ankerbucht und dort Ketteneinlauf und Wasserpumpe repariert. 2 Tage faulenzen, das Wetter wurde besser und weiter gings |
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| 5.10. |
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| Kos | 36°53,84N, 027°17,97E |
50,5
sm
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Zwischen Leros + Kalimnos sah ich einen Oldtimer ca. 9m er gefiel mir und ich tat etwas langsamer. Wir verstaendigten uns auf ein Treff, entweder in Vahti auf Kalimnos oder auf Kos. Vahti war mir zu schwierig um mit seiten Wind und einigen anderen Widrigkeiten anzulegen. Es viel mir leicht weiter nach Kos zu duesen. In Kos gings rucki zucki. Schlauchboot fraegt auf deutsch ob ich da bleiben will. Ja, meinte ich, schon faehrt er voraus, weißt mir eine Box zu und schiebt mich mit seinem Gummiboot gleich rein, fertig. 15 Euro am Tag |
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| Servus bis zum naechsten mal | ||
| Roman | ||